Einer unserer Gastredner: "Professor 007"

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Wenn dieser Mann James Bond-Filme schaut, dann mit anderen Augen. Sein Name ist Tolan, Metin Tolan, und es sind die Augen eines Professors für Experimentelle Physik. Alles begann mit einem Kinobesuch: In "Goldeneye“ jagt Agent 007 auf einem Motorrad einem führerlosen Kleinflugzeug hinterher. Beide Maschinen stürzen von einer Klippe und James Bond springt vom Motorrad in das Flugzeug-Cockpit.

„Unter welchen Bedingungen ist so ein Sprung möglich?“, fragte sich Tolan und hatte zwei Tage später das Ergebnis: „James Bond müsste 14-mal so windschlüpfrig sein wie das Flugzeug – das ist eigentlich nicht möglich.“

Diese wissenschaftliche Berechnung war der Beginn einer Leidenschaft. Bis heute analysiert der 47-jährige Professor der Universität Dortmund in seiner Freizeit die technischen Spielereien aus den Bond-Klassikern. Und die Ergebnisse sind gefragt: Tolan hält nicht nur vor seinen Studenten, sondern bundesweit kurzweilige und spannende Vorträge über Stunts und technische Leckerbissen. Und das Fazit? Mit der Physik nimmt es James Bond nicht immer allzu genau, doch wenn es um den Genuss geht, da weiß er bestens Bescheid. Denn dass James Bond seinen Wodka Martini geschüttelt und nicht gerührt trinkt, hat einen – wenn auch mit einem kleinen Augenzwinkern – physikalischen Hintergrund. Und eigentlich hat das Ganze nur damit zu tun, dass James Bond bisher in keinem seiner Filme die Zeit hatte, sein Glas auch nur einmal zu leeren.

Freuen Sie sich mit uns auf unterhaltsame und spannenden Ausführungen!

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